Fit für den Extremfall - Übung der Kreiseinsatzzentrale

Am 01.04.2017 wurde eine fiktive Flächenlage im Landkreis Dachau geübt. Hierzu wurden die Kreiseinsatzzentrale und der Meldekopf der Sandsackfüllstelle in Betrieb genommen.

Angenommen wurden länger andauernde Regenfälle über dem gesamten Einsatzgebiet. Dieses war bereits am Vorabend von starken Unwettern heimgesucht worden. Die Abarbeitung von zahlreichen, unwetterbedingten Einsätzen des Vorabends bei Beginn der Übung noch anhänglich.

Während des Übungsverlaufes bildeten sich primäre Einsatzschwerpunkte in den Gemeinden Karlsfeld und Indersdorf. In diesen Bereichen wurden von den Feuerwehren Abschnittsführungsstellen eingerichtet, die die Kommunikation mit den nachgelagerten Einsatzkräften übernahmen.

Aufgrund der angenommenen Regenfälle und dem damit zu erwarteten Anschwellen der Flussläufe und steigende Grundwasserspiegel wurde zudem der Sandsackfüllplatz durch die Dispogruppe des Landkreises in Betrieb genommen. Dieser übernahm in Rücksprache mit der Kreiseinsatzzentrale die Verteilung der angeforderten Sandsackkontingente.

Im Rahmen der fiktiven Einsatzlage wurden die Zusammenarbeit, die Kommunikationswege zu den Abschnittführungsstellen und die Arbeitsweise in der KEZ überprüft und geübt. Während der Übungsdauer von rund vier Stunden wurden ca. 100 Einsätze erfasst und weitervermittelt. Des Weiteren wurden Nachforderungen von Personal und Geräte sowie die Anforderungen von ca. 4.500 Sandsäcken bearbeitet.

An der Übung beteiligt waren die Kreisbrandinspektion, der THW Fachberater, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung als Betriebspersonal der KEZ, die Feuerwehren Karlsfeld, Indersdorf sowie die Feuerwehr Pasenbach.
 


Veröffentlicht am: 13:00:00 01.04.2017    Teilen