Motorsägenausbildung bei der FF Eisenhofen

Von der Kreisbrandinspektion Dachau wurde eine Ausbildung für die Arbeit mit der Motorsäge durchgeführt, um die Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis die vom Gemeindeunfallversicherungsverband seit einiger Zeit geforderten Kenntnisse insbesondere aus dem Bereich Unfallverhütung zu vermitteln. An dem 14-stündigen Lehrgang, der bei der Feuerwehr Eisenhofen durchgeführt wurde, nahmen 32 Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises teil.
Zur Vermeidung von Unfällen bei der gefährlichen Arbeit mit der Motorsäge bei den vielfältigen Einsätzen der Feuerwehren bei Unwetterkatastrophen und auch bei Brandeinsätzen, fordert der Unfallversicherungsverband auch von den ehrenamtlichen Helfern seit etwa einem Jahr besondere Nachweise über Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit der Motorsäge, genau so, wie das auch für gewerblich Tätige gilt. Deshalb werden von der Kreisbrandinspektion Dachau seit letztem Jahr entsprechende Lehrgänge für die Feuerwehren angeboten.
Aus dem Gesamtausbildungskonzept werden die für den Feuerwehrdienst als Grundlage geforderten Module 1 und 2 behandelt. Dabei werden allgemeine Grundkenntnisse über Aufbau, Funktion und Instandhaltung der Motorsäge ebenso wie Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitseinrichtungen behandelt. Im praktischen Teil im Wald wird der Umgang mit der Motorsäge und das Schneiden von Holz, das unter Spannung liegt, geübt. 
Am Ende des Lehrgangs konnte Kreisbrandinspektor Heinrich Schmalenberg allen Teilnehmern die erfolgreiche Teilnahme bestätigen. Er dankte den Teilnehmern und Ausbildern für die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Den Teilnehmern wurden im Rahmen des Lehrgangs auch Hinweise für die spätere eigenständige Durchführung der Ausbildung in der eigenen Feuerwehr vermittelt. Dazu werden den Feuerwehren im Landkreis die von der Kreisbrandinspektion erstellten Ausbildungsunterlagen auch zu Verfügung gestellt.

 

Veröffentlicht am: 23:14:54 17.03.2007    Teilen