Orkan „Kyrill“

Am Donnerstag und Freitag (18./19.01.07) durchzog der Orkan „Kyrill“ das gesamte Bundesgebiet und hinterließ auch im Landkreis Dachau seine Spuren.
Obwohl sich die Einsatzzahlen am Donnerstag tagsüber noch in Grenzen hielten – nur in Karlsfeld kam es zu einem größeren Einsatz, nachdem dort das Dach einer Parkgarage abgedeckt wurde, und Kräfte der Karlsfelder Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes stundenlang mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt waren – erhöhten sich die Einsatzzahlen ab 18.30 Uhr schlagartig! Orkan „Kyrill“ hatte mit voller Stärke den Landkreis erreicht !
Bis Freitag früh waren 612 Feuerwehrleute aus 31 Wehren des Landkreises damit beschäftigt, bei 87 Einsätzen die Orkanschäden zu beseitigen.

Schwerpunkte der Einsätze waren:
- Umgestürzte Bäume aus Gärten und Fahrbahnen zu entfernen
- Bauzäune zu sichern
- Fensterscheiben zu verschalen
- Abgedeckte Dächer zu sichern
- Sperrungen von Straßen vorzunehmen, die durch Waldgebiete führen

Auch nach dem Abflauen des Orkantiefs war der Kräfteeinsatz der Feuerwehren enorm; viele Gefahrenstellen waren noch während des gesamten Freitags abzuarbeiten. Teilweise gefährdeten noch Bäume Fußgänger und Autofahrer. Die Einsatzzahlen dürften demnach weit über 100 liegen. Nur durch die schnelle und flächendeckende Präsenz der Feuerwehren war es möglich, schnell und effektiv helfen zu können, so dass größere Schäden verhindert werden konnten und die Straßen wieder schnell frei befahrbar waren.

       

Veröffentlicht am: 20:37:11 18.01.2007    Teilen