Landwirtschaftliche Halle nahe Altomünster brennt nieder

Ein erneuter Großbrand hat in der Nacht von Samstag (05.04.2014) auf Sonntag die Feuerwehren im Landkreis in Atem gehalten. Gegen 22.45 Uhr wurde ein Großaufgebot alarmiert, da in Erlach nahe Altomünster der Brand einer landwirtschaftlichen Halle gemeldet wurde.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Nebengebäude des landwirtschaftlichen Anwesens bereits im Vollbrand, die Feuerwehr konzentrierte sich darauf ein Ausbreiten des Feuers auf die umliegende Bebauung zu verhindern.

Um die Wasserversorgung zu gewährleisten mussten zwei längere Schlauchleitungen verlegt werden. Mit mehreren Löschrohren (5 C- und 2 B-Rohre) wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung verhindert, gegen 0.30 Uhr schließlich konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und die Nachlöscharbeiten begannen.


Zwei glückliche Umstände waren neben dem schnellen und umsichtigen Eingreifen der Feuerwehr dafür verantwortlich, dass ein noch größerer Schaden verhindert werden konnte; zum einen stand der Wind in der Nacht so günstig, dass Feuer und Rauch von den Nachbargebäuden weggetrieben wurden. Zum anderen ergriffen die Eigentümer des landwirtschaftlichen Anwesens bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits erste Löschmaßnahmen, indem sie mit zwei alten Feuerwehrschläuchen die Flammen vom benachbarten Kuhstall abschirmten.

In dem betroffenen Gebäude war neben Maschinen und Heu auch Kunstdüngemittel gelagert. Um sicherzustellen dass der Dünger durch das Löschwasser nicht in den nahe gelegenen Albersbach geschwemmt wurde, entnahm die Feuerwehr Wasserproben, die gemeinsam mit einem Vertreter des Umweltamts kontrolliert wurden. Glücklicherweise wurde keine Belastung festgestellt, der Dünger ist mit dem Löschwasser vermutlich in den trockenen Wiesen versickert.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Altomünster, Aichach, Dachau, Eichhofen, Eisenhofen, Hilgertshausen, Indersdorf, Oberzeitlbach, Pasenbach, Pipinsried, Tandern und Wollomoos mit insgesamt 140 Kräften. Daneben waren auch BRK, Polizei, Technisches Hilfswerk und Vertreter des Landratsamtes an der Einsatzstelle.

Nachdem die Lage unter Kontrolle war konnten die alarmierten Einheiten ab 0.30 Uhr nach und nach wieder in ihre Standorte einrücken, die Feuerwehr Altomünster übernahm bis am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr die Brandwache an der Schadensstelle.

Die Ursache ist derzeit noch unbekannt, Brandfahnder werden die Arbeiten zur Klärung in den nächsten Tagen aufnehmen.
 


Veröffentlicht am: 12:17:00 06.04.2014    Teilen