Fußball-WM 2006

Nachdem die Sicherheitsvorkehrungen für die Behörden und Rettungsorganisationen des Landkreises Dachau zur Fußball-WM 2006 weit gehend abgeschlossen sind, trafen sich die Vertreter von Bereitschaftspolizei, Feuerwehr, Klinikum Dachau, Landratsamt Dachau, Polizei-Inspektion Dachau, Rettungsdienst und Technisches Hilfswerk nochmals zu einem „WM-Stammtisch“ in den Räumen der Kreisbrandinspektion, wo sie von Kreisbrandrat Rudi Reimoser begrüßt wurden. Wie bereits berichtet, sind die Behörden und Rettungsorganisationen des Landkreises Dachau mit in die Vorbereitungen der Sicherheit während der Fußball-WM in München direkt oder indirekt mit eingebunden. Um einen gemeinsamen Wissensstand zu haben, berichteten die Vertreter über ihre Aufgaben und Zuständigkeiten. So stehen insgesamt 40 Mann aus 17 Feuerwehren des Landkreises an allen Münchner Spieltagen an ihren Standorten in Bereitschaft, um im Ernstfall die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen – die Feuerwehren Feldgeding und Haimhausen werden im Bedarfsfall speziell auf der A 99 mit Fahrzeugen und Verkehrssicherungsanhängern eingesetzt, um am Autobahndreieck München-Feldmoching die Autobahn zu sperren. Die Dachauer Feuerwehr ist an allen Münchnern Spieltagen mit 15 Mann und zwei speziellen Fahrzeugen am Innenstadt-Klinikum München präsent und errichtet dort eine Dekon-Stelle (Dekontaminations-Stelle) – am Klinikum Dachau sind neben Dachauer Einsatzkräften im Wechsel die Wehren Hebertshausen und Karlsfeld, unterstützt von BRK-Kräften im Bedarfsfall im Einsatz, um auch hier für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Abschließend bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Sicherheit im Brandschutz, als auch im Bereich der technischen Hilfeleistung für die Bürger des Landkreises und der Stadt nach wie vor gewährleistet ist, obwohl ein hoher Personalstand an ehrenamtlichen Helfern für die Fußball-WM erforderlich ist.


 



Veröffentlicht am: 17:47:32 01.06.2006    Teilen