Übergabe Rauchverschlüsse

In den Räumen der Kreisbrandinspektion Dachau übergab Helmut Steck als Vertreter der Versicherungskammer Bayern dem Kreisfeuerwehrverband Dachau drei mobile Rauchverschlüsse, die an die Feuerwehren Hebertshausen, Petershausen und Pfaffenhofen/Glonn weiter gegeben wurden.
Neben den Vertretern der jeweiligen Feuerwehren nahmen Kreisbrandrat Rudi Reimoser und Kreisbrandinspektor Heinrich Schmalenberg an der Übergabe teil.

Im Gesamtsponsoringprojekt der Versicherungskammer ist vorgesehen, in den Jahren 2007, 2008 und 2009 insgesamt 1.260 Stück mit einem Gesamtwert von rund 420.000 Euro an die einzelnen Kreis-- und Stadtfeuerwehrverbände Bayerns zu übergeben.

Der mobile Rauchverschluss versetzt die Wehren in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch sehr viel besser als bisher zu kontrollieren und zu begrenzen. Die Feuerwehr geht im Brandfall in mehrgeschossigen Gebäuden meist über den Treppenraum vor; hierbei besteht die Gefahr, dass durch das erforderliche Öffnen von Türen der Treppenraum als wichtigster Rettungsweg für fliehende Menschen durch die Rauchausbreitung unpassierbar wird.
Mit einem mobilen Rauchverschluss lassen sich rauchfreie Treppenräume als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung sicherstellen, Rauchgasinhalationen vermeiden, kritische Einsatzsituationen entschärfen und umfangreiche Sachschäden verhindern.

Der mobile Rauchverschluss zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und Packmaß aus; er ist für alle üblichen Türabmessungen geeignet und einfach, schnell und sicher zu installieren.
Im eingebauten Zustand können die Einsatzkräfte wie durch einen Vorhang gehen. Er besteht aus einem Material, das hohe Temperaturen aushält, hält den Rauch zurück und behindert die Schlauchleitung durch die Öffnung nicht.

Die historisch gewachsene Kooperation zwischen der Versicherungskammer Bayern und den Feuerwehren trägt dazu bei, Brandgefahren, aber auch deren Auswirkungen auf Menschen und Sachgüter zu reduzieren.
Die bereits erfolgte Ausstattung der Feuerwehren Bayerns mit mehr als 96 Wärmebildkameras und die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten auf dem Gebiet der Brandschutzerziehung und –aufklärung, sowie die Heißausbildung der Feuerwehrleute in der mobilen Brandübungsanlage dienen der Sicherheit und helfen mit, Schäden zu verhüten und zu mindern.

Kreisbrandrat Reimoser bedankte sich bei Herrn Steck recht herzlich für die Rauchverschlüsse und für die bereits gewährte und weiter anhaltende Unterstützung durch die Versicherungskammer Bayern.


 

Veröffentlicht am: 15:23:00 11.12.2007    Teilen