Realistische Übung im Brandübungscontainer

Brandbekämpfung hautnah und realistisch zu üben, einen „Flash-Over“ nicht nur aus theoretischem Unterricht zu kennen, sondern lernen, auf die Gefahr richtig zu reagieren, entscheidet im Einsatz über Erfolg und Misserfolg, manchmal auch über Leben und Tod. Die Feuerwehren des Landkreises Dachau, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet sind, hatten am Wochenende dazu Gelegenheit, unter realistischen Bedingungen den Ernstfall zu üben. Kreisbrandmeister Maximilian Kaltner, zuständig für den Bereich Atemschutz, war es gelungen, einen mobilen Brandübungscontainer, der auf einem Sattelschlepper aufgebaut ist, zu belegen und für drei Tage am Dachauer Feuerwehrhaus aufzustellen. Die gasbefeuerte und computerunterstützte Brandsimulationsanlage besteht aus mehreren Brandstellen, an denen verschiedene Wohnungs- und Industriebrandszenarien vor Ort nachvollzogen werden konnten. Über das Wochenende durchliefen 265 Feuerwehrmänner die Anlage – das Ergebnis der Übung bewerteten die Feuerwehrdienstleistenden als überaus positiv, wobei ihnen einiges an Energie abverlangt wurde. Für den Ernstfall stand ein Team des BRK Dachau samt Rettungswagen vor Ort in Bereitschaft. Vertreter des Landratsamtes, Bürgermeister des Landkreises, sowie die Ärzte, die die regelmäßigen Untersuchungen für Atemschutzgeräteträger durchführen, wurden, so Kreisbrandrat Rudi Reimoser, eingeladen, um ihnen Gelegenheit zu geben, an einer Einsatzübung teilzunehmen und die Arbeit der Feuerwehrmänner hautnah mitzuerleben.



Veröffentlicht am: 13:14:03 24.04.2005    Teilen