Landkreisübergreifende Großübung in Altomünster

In Altomünster hatte sich am vergangenen Samstag (17.07.2021) ein dramatischer Verkehrsunfall ereignet. Ein mit Fahrgästen besetzter Bus wurde in einen Crash mit zwei PKW verwickelt. Neben drei teils schwer eingeklemmten Personen mussten weitere Verletzte gerettet, versorgt und betreut werden.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Schreckensszenario lediglich um eine großangelegte Übung der Feuerwehren und des Rettungsdienstes aus dem westlichen Landkreis Dachau sowie dem Kreis Aichach-Friedberg. Initiiert wurde die Übung durch die Freiwillige Feuerwehr Altomünster in Zusammenarbeit mit dem Ausbilderteam „Technische Hilfeleistung“ der Kreisbrandinspektion Dachau rund um Sepp Grain.Im örtlichen Gewerbepark wurde dafür eigens ein Linienbus mit mehreren PKW‘s präpariert und mit wahrlich ernstzunehmenden Statisten besetzt.

Die örtliche zuständige Feuerwehr Altomünster übernahm mit den ersteintreffenden Kräften die Erkundung der Lage und führte den Einsatz an. Zusammen mit den eingeladenen Feuerwehrkräften aus Eisenhofen, Adelzhausen und Aichach wurde in den darauffolgenden eineinhalbstunden anschaulich demonstriert, wie effizient solch komplexe Einsatzlagen zielführend abgearbeitet werden können.

Eigentlich sollte diese Übung bereits vor über einem Jahr stattfinden. „Jedoch machte uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung“, so der Planer der Übung, Altomünsters federführender Kommandant Sebastian Eggendinger. Unter strengen Hygieneregeln konnte nun aber doch endlich geübt werden. „Insbesondere die landkreisübergreifende Zusammenarbeit mit Feuerwehren aus dem Landkreis Aichach-Friedberg steht für uns hier an der westlichen Landkreisgrenze häufig im Fokus“, erklärte Josef Schweighart jun., stellvertretender Kommandant der Altomünsterer Wehr. Genau deshalb ist es auch sinnvoll, gemeinsam mit unseren „Nachbarn“ zu üben und Erfahrungen zu teilen.

Zudem waren neben den Feuerwehren auch die Einheiten des Rettungsdienstes in die Übung eingebunden. Mit den Helfern des HVO Altomünster, den BRK-Bereitschaften und einem Notarzt konnte der Übung ein zusätzlicher realistischer Charakter verliehen werden.

Kreisbrandrat Franz Bründler bedankte sich im Anschluss an die Übung bei allen Beteiligten für die gute Übungsleistung unter Corona-Auflagen.

 



Veröffentlicht am: 00:08:00 17.07.2021    Teilen