Aktuelle Informationen zu COVID-19 – Delta-Variante und Impfungen

Die stark sinkende 7-Tage-Inzidenz und die Lockerungen im öffentlichen Leben haben uns in der letzten Zeit wieder ein Stück Normalität zurückgebracht. Nichtsdestotrotz ist das Virus weiter unter uns; wenn wir die Durchschnaufpause im Sommer für die Stärkung der Impfquote nutzen, kann uns dies im Herbst helfen, ein weitgehend normales Leben mit den Virus zu gestalten.

Im heutigen Newsletter möchten wir deshalb einen aktuellen Überblick zur pandemischen Entwicklung liefern verbunden mit der Empfehlung weiterhin Impfungen voranzutreiben.


Delta-Variante


In den Wochen seit Mai dieses Jahres hat sich gezeigt, dass die Aktivität des SARS-COV2-Virus wieder abfällt. Aktuell bestehen niedrige Inzidenzwerte von unter 10 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner pro Woche.

Es gibt aber immer noch einzelne Infektionen, die bei entsprechenden Kontakten zu lokalen Ausbrüchen führen können. Deswegen ist auch weiterhin - vor allem im Einsatzdienst, aber auch im Privatleben - auf die Einhaltung der AHA-Maßnahmen zu achten.
Dies ist besonders wichtig, da sich im Moment die sogenannte Delta-Variante in Deutschland ausbreitet. Diese ist um den Faktor 3-5 ansteckender als das ursprüngliche Virus, schon kurze Kontaktzeiten genügen für eine Infektion. Dafür ist diese sehr gut durch einen Antigen-Schnelltest zu erkennen. Die hohen Konzentrationen an Viruslast im Rachen führen zu einem frühzeitigen Ansprechen der Tests.

Dies hat zur Konsequenz, dass im Rahmen von Einsätzen das konsequente Tragen von FFP2-Masken zu einer deutlichen Reduktion des Infektionsrisikos führt und weiterhin notwendig ist.
Auch vollständig Geimpfte können sich mit dem Virus anstecken und zum Überträger werden, auch wenn durch die Impfung nur ein schwacher Krankheitsverlauf zu erwarten ist.

Die Durchführung eines Antigen-Schnelltest vor Ausbildungen, Prüfungen (MTA und Leistungsprüfungen) sowie geplanten engen Kontakten ist daher sehr zu empfehlen, um einen (oft asymptomatisch) Infizierten vor dem Kontakt erkennen zu können. Test-Sets können über die Kreisbrandinspektion bei
KBR Bründler bezogen werden.

Bei Kreisausbildungen werden im Rahmen des Hygienekonzepts standardmäßig Tests durchgeführt. Auch für private Veranstaltungen ist ein vorheriger Selbsttest zu empfehlen. So hoffen wir, kann eine weitere Infektionswelle im Herbst vermieden bzw. vermindert werden.

 

Impfungen


Die Impfkampagne in Bayern sowie dem Landkreis hat ihren Höhepunkt erreicht. Nachdem bereits die Mitglieder der Feuerwehren in einer speziellen Impfaktion im Mai und Juni ein Impfangebot bekommen und auch sehr aktiv genutzt haben, wurde mittlerweile auch allen anderen Impfwilligen ein Angebot für einen Impftermin gegeben.

Sollten sich Feuerwehrkameradinnen und -kameraden doch noch impfen lassen wollen, gibt es derzeit zahlreiche Angebote über die Impfzentren und die niedergelassenen Ärzte.

Damit erreichen wir im Landkreis aktuell eine Impfquote von ca. 65 %. Diese ist bereits auf einem sehr guten Niveau, allerdings für eine sogenannte Herdenimmunität noch zu wenig. Hier wären Impfquoten von 75 % bis 85 % wünschenswert, auch um eine neue Welle durch das Deltavirus zu vermeiden.

Wir legen daher alle Ungeimpften und Unentschiedenen nahe, sich über eine COVID-19-Impfung zu informieren und offene Fragen mit dem Hausarzt zu klären. Nur mit genügend Geimpften können wir alle hoffentlich bald wieder in ein normaleres Leben ohne Einschränkungen zurückkehren.

Wir bitten um Beachtung und Umsetzung der Empfehlungen und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.


Veröffentlicht am: 23:27:00 19.07.2021    Teilen