Ausbildung im Wald – 20 Feuerwehrleute im Umgang mit der Motorsäge geschult

Die Motorsäge ist aus dem umfangreichen Arbeitsalltag der Feuerwehr nicht mehr wegzudenken, sei es bei Unwettereinsätzen oder auch bei Bränden. Zur Vermeidung von Unfällen bei der gefährlichen Arbeit, fordert der Unfallversicherungsverband auch von den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr besondere Nachweise über Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit der Motorsäge.

In der Zeit vom 16.03.2021 bis 20.03.2021 wurden weitere 20 neue Motorsägenführer aus den Feuerwehren des Landkreises Dachau ausgebildet. Der Lehrgang ist der zweite seiner Art in diesem Jahr und erfolgte wie schon in der Vorwoche unter Einhaltung eines speziellen Hygienekonzepts.

Während des Lehrgangs werden allgemeine Grundkenntnisse über Aufbau, Funktion und Instandhaltung der Motorsäge, ebenso wie Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitseinrichtungen behandelt. Im praktischen Teil der Ausbildung wird der Umgang mit der Motorsäge, deren Instandhaltung und das Schneiden von Holz, das unter Spannung liegt, geübt.

An der 10-stündigen theoretischen und praktischen Ausbildung nahmen Feuerwehrdienstleistende aus den Wehren Eisenhofen, Eisolzried, Karlsfeld, Kiemertshofen, Markt Indersdorf, Obermarbach, Pfaffenhofen a.d. Glonn, Schönbrunn und Vierkirchen teil.

Die Theorie und Gerätekunde fand in der eigens für den Lehrgang präparierten Katastrophenschutzhalle in Indersdorf statt, die praktische Ausbildung in einem Waldstück bei Unterweilbach. Ein besonderes Dankeschön gilt hier dem Waldbesitzer Clemens von Trebra-Lindenau, der die notwendigen Baumstämme kostenlos zur Verfügung stellte.

Kreisbrandmeister Rudolf Schmid bedankte sich am Ende des Kurses für die interessierte Teilnahme sowie die regen Fachdiskussionen und wünschten allen Teilnehmern ein unfallfreies Arbeiten mit der Motorsäge. Ein besonderer Dank galt auch den Ausbildern für das gezeigte Engagement.





Veröffentlicht am: 14:32:00 20.03.2021    Teilen