Grundausbildung Motorsäge startet nach der Corona-Pause wieder

Nach der pandemiebedingten Zwangspause hat vergangene Woche wieder der erste Motorsägenkurs stattgefunden. In der Zeit vom 09.03.2021 bis 13.3.2021 haben 21 Teilnehmer aus den Feuerwehren des Landkreises den Lehrgang unter Einhaltung eines speziellen Hygienekonzepts erfolgreich absolviert.

Bei der Bewältigung ihrer vielfachen Aufgaben ist es für die Einsatzkräfte oft erforderlich eine Motorsäge einzusetzen, sei es bei Unwettereinsätzen oder auch bei Bränden. Zur Vermeidung von Unfällen bei der gefährlichen Arbeit, fordert der Unfallversicherungsverband auch von den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr besondere Nachweise über Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit der Motorsäge.

Dabei werden allgemeine Grundkenntnisse über Aufbau, Funktion und Instandhaltung der Motorsäge, ebenso wie Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitseinrichtungen behandelt. Im praktischen Teil der Ausbildung wird der Umgang mit der Motorsäge, deren Instandhaltung und das Schneiden von Holz, das unter Spannung liegt, geübt.

An der 10-stündigen theoretischen und praktischen Ausbildung nahmen Feuerwehrdienstleistende aus den Wehren Ampermoching, Dachau, Haimhausen, Hebertshausen, Pellheim, Petershausen, Sulzemoos, Wiedenzhausen und Welshofen teil.

Die Theorie und Gerätekunde fand in der eigens für den Lehrgang präparierten Katastrophenschutzhalle in Indersdorf statt, die praktische Ausbildung in einem Waldstück bei Unterweilbach. Ein besonderes Dankeschön gilt hier dem Waldbesitzer Clemens von Trebra-Lindenau, der die notwendigen Baumstämme kostenlos zur Verfügung stellte.

Kreisbrandmeister Rudolf Schmid bedankte sich am Ende des Kurses beim Ausbilderteam für das gezeigte Engagement sowie bei den Teilnehmern für das Interesse und die regen Fachdiskussionen. Für Einsätze und Übungen wünschte er stets umsichtiges und unfallfreies Arbeiten mit der Motorsäge.





Veröffentlicht am: 13:49:00 13.03.2021    Teilen