Spatenstich zur Katastrophenschutzhalle in Hebertshausen

Den symbolischen Startschuss zum Baubeginn der Katastrophenschutzhalle des Landkreises Dachau in Hebertshausen gaben am Dienstagvormittag (01.12.2020) Vertreter von Landkreis, Gemeinde und der Baufirma.

Die neue Katastrophenschutzhalle besteht aus einer Fahrzeug- und Gerätehalle sowie einem Verwaltungstrakt und wird von der Firma Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG komplett in Holzbauweise errichtet. Zwischen der Katastrophenschutzhalle und der benachbarten Feuerwehr Hebertshausen wird zusätzlich eine Kalthalle errichtet.

In der Halle sollen die bislang über den gesamten Landkreis verteilten Gerätschaften für den Katastrophenschutz zentral untergebracht und verwaltet werden. Zusätzlich finden hier auch Einsatzfahrzeuge für den Katastrophenschutz ihre Unterbringung.

Im Verwaltungstrakt werden die Büros der Kreisbrandinspektion sowie die Kreiseinsatzzentrale beheimatet sein, da die bisherigen Räumlichkeiten in der Feuerwehr Dachau zukünftig von dieser selbst benötigt werden. Zusätzlich wird hier ein Schulungsraum entstehen, der Möglichkeiten für die Kreisausbildung bietet.

Die nebenstehende Kalthalle bietet Platz für ein Sandlager und einem Unterstand für Abrollbehälter des Katastrophenschutzes.

Der Neubau ist das erste Bauvorhaben des Landkreises welches als PPP bzw. ÖPP (Public-Privat-Partnerschip- bzw. Öffentlich-Private-Partnerschaft-Projekt), realisiert wird. Vereinbart sind neben dem Bau auch Teil-Betriebsleistungen und der Unterhalt für 20 Jahre ab der Projekt-Abnahme.



Eckdaten zum Neubau der Katastrophenschutzhalle

  •  Voraussichtliche Bauzeit: ca. 13 Monate
  • Geplante Fertigstellung: Ende Oktober 2021
  • Gebäudegröße insgesamt: 71 x 21 m = 1.562 m²
    • Halle ca. 22 x 53 m (ca. 1.150 m²)
    • angebauter Verwaltungtrakt ca. 22 x 18 m
    • Kalthalle mit 15 x 36 m
  • Kosten: 5,2 Mio. €

Baufortschritt

Link zur Baukamera



Veröffentlicht am: 19:05:00 01.12.2020    Teilen