Versicherungskammer Bayern übergibt Schwimmsauger an die Feuerwehren im Landkreis Dachau

Das trockene Frühjahr 2020 führte bereits zu Wald- und Flächenbränden und lies mancherorts auch schon das Löschwasser knapp werden. Auch in den heißen Sommern der Jahre 2018 und 2019 war der Wasserstand in vielen Bächen so niedrig, dass mit herkömmlichen Mitteln der Feuerwehr kein Löschwasser mehr entnommen werden konnte.

Die Versicherungskammer Bayern stellt deshalb den bayerischen Feuerwehren insgesamt 900 Schwimmsauger im Gesamtwert von 500.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Schwimmsauger kann die Feuerwehr künftig Löschwasser auch bei geringem Wasserstand aus Gewässern pumpen. Eine ausreichende Löschwasserversorgung ermöglicht es der Feuerwehr eine Brandausbreitung zu verhindern und damit Schäden an Gebäuden und der Umwelt zu minimieren.

Da nicht überall Hydranten vorhanden sind, muss das Löschwasser oft aus Bächen oder Teichen gepumpt werden. Mit dem Schwimmsauger kann aus offenen Gewässern gesaugt werden, auch wenn der Wasserstand nur noch 5 cm beträgt – mit einem herkömmlichen Saugkorb aus Metall sind mindestens 30 cm notwendig. Da das Wasser an der Oberfläche entnommen wird, wird zudem der Gewässerboden geschont.

Der Schwimmsauger ist dafür eine einfache, aber geniale Erfindung. Zudem ist das Absaugen von Wasser bei Überschwemmungen möglich.

Aus dem gemeinsamen Projekt von Versicherungskammer und Landesfeuerwehrverband Bayern konnte Florian Ramsl (Versicherungskammer) dem Kreisfeuerwehrverband Dachau acht Schwimmsauger übergeben, die nun an die Feuerwehren im Landkreis Dachau verteilt werden.
 

Auf dem Bild v.l.n.r.: Gerhard Beck (Kreisbrandinspektor), Georg Reischl (Kreisbrandinspektor), Florian Ramsl (Versicherungskammer Bayern), Franz Bründler (Kreisbrandrat) und Maximilian Reimoser (Kreisbrandinspektor)



Veröffentlicht am: 00:21:00 05.05.2020    Teilen