Dachauer Einsatzkräfte nehmen an Katastrophenschutzübung in Cham teil

Am vergangenen Wochenende (08.06.-09.06.2018) fand im Landkreis Cham die größte je im ostbayerischen Raum durchgeführte Katastrophenschutzübung unter dem Namen „Roter Eber“ statt. Insgesamt 2.500 Einsatzkräfte mit 400 Fahrzeugen nahmen daran teil, darunter auch die „Dispogruppe Tiefbau“ aus dem Landkreis Dachau mit Kräften des THW Dachau und der Feuerwehr Günding.

Die Dachauer wurden in zwei Übungsszenarien jeweils den örtlichen Einsatzkräften angegliedert. Bei der ersten Lage galt es eine Person aus einer Werkstattgrube zu befreien, die sich beim Sturz eine Pfählung zugefügt hat. Mit ihrem Maschinenunfallkoffer sowie einem Zweibein zur Rettung konnten die oberbayerischen Gäste dabei optimal unterstützen.

In der zweiten Übungslage wurde eine Person in einer Baugrube verschüttet, eine weitere lag zwischen der Spundwand. Als Spezialisten im Bereich der Tiefbaurettung konzentrierten sich die Retter aus dem Landkreis Dachau auf die Sicherung und Abstützung der Baugrube sowie die anschließende Rettung.

Nicht nur wegen der anspruchsvollen Szenarien ging es heiß her, auch die sommerlichen Temperaturen sowie über 100 Zuschauer brachten die Rettungskräfte ordentlich ins Schwitzen. Für ihre professionelle und schnelle Arbeitsweise unter Stressbedingungen erhielten die Helfer von THW und Feuerwehr aus dem Landkreis Dachau jedoch großes Lob von den Organisatoren der Übung.




Veröffentlicht am: 22:53:00 10.06.2018    Teilen