Feuerwehraktionswoche 2006

Als vollen Erfolg wertet die Kreisbrandinspektion Dachau die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche, die unter dem Motto:

„Im Katastrophenschutz die Nr. 1 – Ihre Feuerwehr“
stand.

Wie bereits in den vergangenen Jahren habe sich auch diesmal wieder die Kooperation der Feuerwehren aus den Gemeinden des Landkreises Dachau untereinander, sowie die gute Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen, dem Sachgebiet 30 des Landratsamtes Dachau und der Polizei-Inspektion Dachau einmal mehr bewährt.

Ziele der Aktionswoche 2006 zum Katastrophenschutz waren:

- dass die Feuerwehr die meisten Hilfskräfte im Katastrophenschutz stellt, ohne hier eine Abstufung oder gar eine Rangordnung gegenüber anderen Organisationen vorzunehmen.
- Notfallvorsorge in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen - Mitwirkung beim Katastrophenschutz in der Feuerwehr als sinnvolle Alternative zum Wehrdienst
- Der Politik zu vermitteln, dass die Fahrzeuge der Feuerwehren im Katastrophenschutz veraltet sind und neue dringend notwendig sind
- Und natürlich, wie alle Jahre, Nachwuchs für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen.

Ein weiteres Anliegen der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes Dachau war es, die Öffentlichkeit über Gefahren und Schäden, die durch Brände und Unfälle drohen, aufzuklären und so zur Schadensverhütung mit beizutragen. Kreisbrandrat Rudi Reimoser, sowie die beiden Kreisbrandinspektoren Wolfgang Blank und Heinrich Schmalenberg nahmen an mehreren Einsatzübungen teil und waren mit deren Verlauf und den Leistungen zufrieden.
In Lauterbach fand ein Informationstag für die Bevölkerung statt; an Infoständen und bei Einsatzvorführungen konnten sich die ca. 300 Besucher zum abwehrenden Brandschutz informieren.
In einem landwirtschaftlichen Anwesen in Kleinberghofen zeigten die eingesetzten Feuerwehren eine eindrucksvolle Demonstration effektiver Zusammenarbeit; dazu musste u.a. eine ca. 400 Meter lange Förderleitung vom Zeitlbach her verlegt werden, um die Löschwasserförderung zu sichern. Kreisbrandmeister Paul Steier war mit den Leistungen der rund 100 alarmierten Feuerwehrdienstleistenden voll zufrieden. Auch Erdwegs Bürgermeister Michael Reindl und Eva Rehm, ließen es sich trotz Gemeinderatssitzung nicht nehmen, den Übungsablauf zu verfolgen; „Zaungast“ war Odelzhausens Bürgermeister Konrad Brandmair, der ebenfalls anwesend war. Ebenfalls ein landwirtschaftlichen Anwesen diente in Unterumbach Übungsobjekt; Kreisbrandmeister Ludwig Kraut konnte zum Abschluss zufrieden feststellen, dass das Ziel der Einsatzübung voll erfüllt wurde.
Eine weitere Übung fand in diesem Kreisbrandmeister-Bereich in Thalhof statt; bei dieser Übung konnten die örtlich zuständigen Feuerwehren ebenfalls ihre Schlagkraft unter Beweis stellen.
In Hebertshausen war das Alten- und Pflegeheim Deutenhofen Ziel einer größeren Übung, an der ebenfalls über 100 Feuerwehrdienstleistende und Kräfte des BRK zum Einsatz kamen; hier wurde neben der Personenrettung auch die Zufahrt und die Anleitermöglichkeit mit der Drehleiter geprobt; die von Kreisbrandmeister Wolfgang Faltermeier vorgegebenen Aufgaben wurden voll erfüllt. Neben der Heimleitung nahmen auch Vertreter des Landratsamtes und der Kreisbrandinspektion an dieser Übung teil.
An drei Stellen in der Dachauer Altstadt demonstrierte die Dachauer Feuerwehr ihr Können, sowohl im vorbeugenden, als auch im abwehrenden Brandschutz, sowie im Bereich der technischen Hilfeleistung; auch Stadtbrandinspektor Konrad Tonhauser war mit dem Ablauf der Demonstration voll zufrieden – auch Oberbürgermeister Peter Bürgel, sowie mehrere Stadträte verfolgten interessiert den Verlauf.
Das Seniorenheim in Ebersbach war ebenfalls Ziel einer Evakuierungsübung, die zusammen mit der örtlichen Feuerwehr und den Wehren der Gemeinde Petershausen und Kräften des BRK durchgeführt wurde.
Höhepunkt der Woche war der Aktionstag der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes in Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr in Röhrmoos, wobei diese von den Ortsteilfeuerwehren Biberbach, Schönbrunn und Sigmertshausen unterstützt wurden. Am Vormittag legten bereits 117 Jugendliche aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises die Jugendleistungsprüfung mit Erfolg ab – und erhielten aus den Händen von Landrat Hansjörg Christmann, Röhrmoos Bürgermeister Johann Lingl und Kreisbrandrat Rudi Reimoser das Jugendleistungsabzeichen. Rund um das Feuerwehrhaus präsentierten sich die Feuerwehren der Gemeinde neben dem Kreisfeuerwehrverband mit Infoständen und entsprechendem Material. Bei strahlendem Sonnenschein konnte dann Kreisbrandrat Rudi Reimoser u.a. Landrat Hansjörg Christmann, den Regierungspräsidenten von Oberbayern, Christoph Hillenbrand, Vertreter der Regierung und des Landratsamtes, Röhrmoos Bürgermeister Johann Lingl, die Bürgermeister der Landkreisgemeinden, der Polizei, des Rettungsdienstes, des THW´s, der Branddirektion München, der Kreisbrandinspektionen Fürstenfeldbruck und Starnberg, sowie die Bevölkerung herzlich willkommen heißen. In einem breit gefächerten Programm stellten die Feuerwehren Röhrmoos (technische Hilfeleistung), Biberbach und Sigmertshausen (historischer Löschaufbau) und Schönbrunn (Leiterübung) ihre Arbeit vor. Eine Fahrzeug- und Geräteschau, bestehend aus Fahrzeugen der Landkreisfeuerwehren, der Berufsfeuerwehr München, den Werkfeuerwehren MAN-MTU und Weihenstephan, dem BRK und der Dachauer Bereitschaftspolizei zog Jung und Alt an. Brandschutzerziehung, sowie ein Malwettbewerb waren weitere „Highlight´s“ für die vielen Besucher des Aktionstages.


   



Veröffentlicht am: 20:47:39 25.09.2006    Teilen